Neuer Altar für St. Pankratius nimmt Gestalt an

In Anröchte ist der Steinblock für den neuen Zelebrationsaltar im Steinbruch gewonnen worden.

Hier lag der Stein in er Erde
Hier lag der Stein in er Erde
Der Rohstein
Der Rohstein

Der Block aus Anröchter Grünsandstein wurde daraufhin so präpariert, dass mit einer Sprengung der Block geteilt worden ist. So geht durch den Altar ein Riss. Nach der Sprengung bekommt der Altar durch einen Steinmetz in Sundern seine eigentliche Form.

Die Sprenglöcher werden gebohrt
Die Sprengkeile
Der Riss
Der Riss

Die Steinsprengung mit einem gewünschten Rissverlauf ist neben dem handwerklichen Können auch immer mit etwas Glück verbunden. Beim zweiten Versuch ist es aber gelungen - der Stein konnte an dem vorgegebenen Rissverlauf gebrochen werden.

Der gebrochene Stein für den Altar von St. Pankratius
Der gebrochene Stein für den Altar von St. Pankratius
Der gebrochene Stein für den Altar von St. Pankratius
Der gebrochene Stein für den Altar von St. Pankratius
Der gebrochene Stein für den Altar von St. Pankratius

Danach wird Pater Abraham Fischer OSB, aus der Abtei Königsmünster in Meschede, den Block in seiner Werkstatt weiter bearbeiten. Der gespaltene Stein wird von einander getrennt. In den geöffneten Block baut er ein Metallgerüst ein, so dass die beiden Teile einen Zwischenraum ausbilden. Der wird mit einem umlaufenden goldfarbenen Titanband ausgekleidet.

 

Zur Gestaltung des Altares sagt Pater Abraham:

Der Altar trägt ein einfaches aber eindrückliches Sinnbild in sich. Der Stein ist waagerecht gespalten und scheint sein Innerstes preiszugeben, indem ein goldener Kubus sichtbar wird. Der Altar ist also an sich ein verwundetes, gebrochenes Objekt - wie wir Menschen alle - und dennoch trägt er das göttliche Geheimnis zutiefst in sich. Das ist das Unterscheidende des christlichen Glaubens zu vielen anderen Sinnangeboten unserer Zeit: Gebrechlichkeit und Vergänglichkeit, Tod und Auferstehung sind nur verschiedene Seiten der einen Wirklichkeit.

In den neuen Zelebrationsaltar wird dieses Reliquienkästchen mit der Reliquie des heiligen Pankratius eingefügt. Diese Reliquie wurde bis jetzt in der 500 Jahre alten Figur des Pfarrpatrons aufbewahrt.

Reliquienkästchen mit der Reliquie des hl. Pankratius
Reliquienkästchen mit der Reliquie des hl. Pankratius
Die Konsekrationsurkunde
Die Konsekrationsurkunde