Info zum Corona-Virus - 5

Liebe Gemeindemitglieder,

ab dem 1. Mai dürfen wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden. Die Freude darüber wird überlagert von kritischen Fragen, die durchaus gestellt werden. „Ist es nicht zu früh, jetzt schon wieder öffentliche Gottesdienste zu feiern? Wie schützen wir uns und andere im Gottesdienst?“, nur zwei Fragen, die mir gestellt werden. Deshalb sollten wir sehr sorgsam mit der Thematik umgehen und die Kirchen entsprechend herrichten. Letztlich stehen uns für die Gottesdienste nur ein Viertel der Plätze zur Verfügung, wenn wir alle Vorgaben beachten.

Von daher sind wir gefragt, alles zu bedenken, damit von den Gottesdiensten keine Neuinfektionen ausgehen.

  • Wir müssen überlegen, welche Kirchen den Vorgaben entsprechen.
  • Ordnerdienste, die wohl wochenlang den Dienst ausüben werden, sind zu benennen.
  • Wie regeln wir den Zugang zu den Gottesdiensten? Mit Anmeldung über das Pfarrbüro?
  • Wie stellen wir die Anwesenheit fest? Der Nachweis, wer an welchem Gottesdienst teilgenommen hat, ist zu erbringen, um beim Eintreten einer Infektion entsprechend reagieren zu können.

Liebe Gemeindemitglieder,

wir tragen Verantwortung für uns und die Menschen, mit denen wir zusammenleben und auch Gottesdienst feiern. Von daher ist bei aller Freude über die Möglichkeit, wieder Gottesdienst zu feiern, eine große Aufmerksamkeit geboten.

Das Pastoralteam wird morgen zusammenkommen, um erste Gedanken auszutauschen. Am Abend werden wir mit den Vorständen der gewählten

Gremien (Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände) Handlungsoptionen diskutieren und beschließen.

Von daher bitten wir um Verständnis, dass wir frühestens ab dem 10. Mai 2020 öffentliche Gottesdienste feiern werden, für den Fall, dass wir es verantworten können.

Abends um 19.30 Uhr beim täglichen Gedenkläuten stellt sich mir schon mal die Frage, was wir aus dem Umgang mit der Pandemie lernen? Ziehen wir persönliche Konsequenzen oder möchten wir schnellstmöglich zum ‚alten Leben‘ zurückkehren? Der ernannte Bischof von Augsburg, Dr. Bertram Meier, spricht von einem Fingerzeig Gottes. Was sehen und erkennen wir in der Pandemie?

Beste Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihr Pfarrer
Elmar Quante

 

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